Wichteln: Regeln, Ablauf und Tipps
Beim Wichteln beschenkt jede Person genau eine andere Person aus der Gruppe, und niemand weiß vorher, von wem das eigene Geschenk kommt. Statt dass alle allen etwas kaufen, besorgt jede Person nur ein Geschenk. Das spart Geld und Stress, besonders in großen Familien, Freundeskreisen und Teams.
Der Ablauf in fünf Schritten
- Gruppe festlegen: Wer macht mit? Ab drei Personen funktioniert Wichteln.
- Regeln abstimmen: Budget, Termin der Bescherung und ob Paare sich gegenseitig ziehen dürfen.
- Auslosen: Jede Person zieht geheim einen Namen. Niemand darf sich selbst ziehen.
- Geschenk besorgen: innerhalb des Budgets, passend zur gezogenen Person.
- Bescherung: Die Geschenke werden übergeben. Ob die Wichtel sich zu erkennen geben, entscheidet die Gruppe.
Die wichtigsten Regeln
- Geheimhaltung: Wen man gezogen hat, verrät man nicht.
- Budget einhalten: Eine feste Obergrenze, zum Beispiel 10, 20 oder 30 Euro, sorgt dafür, dass sich niemand über- oder unterschätzt fühlt.
- Ausschlüsse: Paare oder Geschwister, die sich ohnehin beschenken, schließt man oft gegenseitig aus.
- Wunschzettel (optional): Wer mag, notiert ein paar Wünsche oder No-Gos. Das hilft, wenn man die gezogene Person nicht gut kennt.
Lose ziehen: Zettel oder online?
Klassisch zieht man Zettel aus einer Mütze. Das hat zwei Haken: Wer seinen eigenen Namen zieht, muss neu ziehen, und alle müssen gleichzeitig im selben Raum sein. Außerdem kennt bei vielen Online-Losern die organisierende Person das Ergebnis und kann deshalb nicht fair mitmachen.
Mit Santalo trägst du nur die Namen ein. Jede Person bekommt einen eigenen Link, der nur ihr verrät, wen sie beschenkt. Niemand sieht die Paarungen, auch du nicht, also kannst du selbst mitmachen. Öffnet jemand einen fremden Link, sieht die richtige Person später, dass ihr Los schon aufgedeckt wurde.
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Varianten
- Schrottwichteln: Verschenkt wird etwas Unnützes von zu Hause.
- Wichteln mit Würfeln: Die Geschenke wandern beim Würfeln durch die Runde.
- Julklapp: So heißt der Brauch in Norddeutschland und Skandinavien. Ursprünglich wurde das Geschenk mit dem Ruf „Julklapp!“ in die Tür geworfen, und der Schenkende verschwand unerkannt.
Häufige Fragen
Ab wie vielen Personen lohnt sich Wichteln?
Ab drei Personen funktioniert es. Richtig spannend wird es ab etwa fünf, weil das Raten dann schwerer ist.
Was, wenn jemand sich selbst zieht?
Beim Zettelziehen wird neu gezogen. Online-Lose wie Santalo schließen das von vornherein aus.
Darf man verraten, wen man gezogen hat?
Nein, das ist der Kern des Spiels. Nach der Bescherung kann sich jeder Wichtel zu erkennen geben, wenn die Gruppe das möchte.